Atlanta, USA
Atlanta ist eine bekannte Metropole in den USA

Atlanta Wetter und Klima

Atlanta liegt im US-Bundesstaat Georgia auf derselben geographischen Breite wie Nordafrika. Damit liegt die Stadt in der subtropischen Klimazone. Die subtropischen Klimazonen der Erde werden weiter unterteilt in die trockenen Subtropen, das Mittelmeerklima und das sogenannte Ostseitenklima. Atlanta liegt in der Zone des Ostseitenklimas.
 
Atlanta Skyline bei Nacht
 
Gekennzeichnet ist dieses Klima durch warmgemäßigte Temperaturen mit einem deutlichen Temperaturmaximum im Sommer und relativ kühle Winter. Niederschläge gibt es ganzjährig, wobei aber auch hier im Sommer ein Maximum zu verzeichnen ist. Im Sommer wehen häufig warme, feuchte Winde vom Meer her. Im Winter dagegen wehen eher trockene, kühle Winde vom Kontinent her. Ostseitenklima wird von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden, da es den Aufenthalt im Freien das ganze Jahr über erlaubt und Körper und Kreislauf wenig belastet. Es gibt vier deutlich ausgeprägte Jahreszeiten, wobei in Atlanta der Sommer und der Winter kurz sind und die Übergangszeiten Frühling und Herbst lang und sehr mild.
 
Atlanta hat auch ein sehr gutes Wetter, aber an die Temperaturen wie in Miami kommt diese Stadt nicht heran.
 
Atlanta hat ein sehr gutes Wetter und Klima
 
Temperaturen und Niederschläge in Atlanta

Im Mittel 16,4 °C beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur in Atlanta. Die Niederschlagssumme beträgt über das Jahr zusammengerechnet 1197 Millimeter. Der wärmste Monat des Jahres ist der Monat Juli mit einer mittleren Temperatur von 26,0 °C und der kälteste Monat des Jahres ist der Dezember mit einer mittleren Temperatur von 6,7 °C. Maximale Temperaturen von über 30 °C sind im Sommer in Atlanta keine Seltenheit, während im Winter auch Temperaturminima unter dem Gefrierpunkt möglich sind. Im Juli sind gelegentliche Hitzegewitter möglich.

Schon im Frühling und noch weit bis in den Herbst hinein sind Temperaturen von um die 27 °C möglich. Im Sommer kann man in Atlanta mit 8 bis 10 Sonnenstunden täglich rechnen.

Im Winter sind es nur 4 bis 5 Sonnenstunden pro Tag. Die meisten Regentage gibt es mit durchschnittlich 10 im Monat Juli, die wenigsten mit durchschnittlich 5 im Monat Oktober.

Atlanta ist im Piedmont gelegen, einem der North Georgia Mountains vorgelagerten Gebirgsvorland. Die North Georgia Mountains sind ein Teil der Appalachen. Dieser besonderen geographischen Lage verdankt Atlanta auch einige klimatische Besonderheiten. Das Klima der Stadt ist quasi ein Mittelweg zwischen den schneereichen Bergen im Norden und den heißen Ebenen in Südgeorgia. Ungewöhnlich für eine Lage in der subtropischen Klimazone gibt es in Atlanta zumindest für kurze Perioden im Winter Schneefälle. Bleibt im Sommer der Regen aus, sind Dürren möglich.

 
Das Dubai Wetter ist natürlich sehr heiß mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und in Atlanta ist es nur immer Sommer so warm.
 
Tornados als besonderes Klimaphänomen

Ein besonderes Phänomen des Klimas in Atlanta sind regelmäßige Tornados. Diese entstehen vor allem am Golf von Mexiko, da es dort die nötigen warmen und feuchten Luftmassen gibt. Wenn diese warmen, feuchten Luftmassen nach Südosten driften, treffen sie auf kalte, trockene Luft, die aus Richtung der Rocky Mountains kommt. Kaltluft schiebt sich nun über Warmluft und da aber die warme Luft eine geringere Dichte hat, bilden sich Aufwindschlote. Dabei handelt es sich um Warmluftsäulen, in denen Kondensationsprozesse stattfinden. Durch diese Kondensationserscheinungen wird ein schlauchförmiges Gebilde sichtbar. Meistens färbt sich dieser Schlauch durch angesaugtes Material vom Erdboden schwarz ein. Dieser Tornado bewegt sich mit durchschnittlich 50 bis 60 Stundenkilometern fort. Die Windgeschwindigkeit im Inneren des Tornados kann dabei bis zu 800 Stundenkilometern betragen. Ganz im Inneren, im Auge des Tornados, ist es aber absolut windstill.Tornados können nicht nur über dem Festland entstehen, sondern auch über dem Meer, sind dann aber meist weniger heftig.

Die bekannteste Anhäufung von Tornadophänomenen war der Atlanta Tornado Outbreak im Jahr 2008. Damals kam es zu zahlreichen Verwüstungen durch Tornados in den US-Bundesstaaten Georgia, Alabama, South Carolina und North Carolina vor allem am 14. und 15.März 2008. Insgesamt umfasste die Tornadoserie 45 einzelne Tornados, von denen gerade die verheerendsten in und um Atlanta entstanden. Der schlimmste der Tornados ging unter dem Namen „Atlanta Tornado“ in die Wetteraufzeichnungen ein. Dieser wütete am 14. März 2008 in der Innenstadt Atlantas und beschädigte sehr viele der sehenswerten Gebäude der Stadt. Große Schäden gab es unter anderem am CNN Center, am Georgia Dome, an der Philips Arena, am Friedhof und am Georgia World Congress Center. Außerdem forderte dieser Tornado auch drei Todesopfer unter den Einwohnern Atlantas.